Jeanine Vahldiek Band in der Kapelle Ruppach-Goldhausen
- 11. Mai
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Aktualisiert: 13. Mai

Was für ein belebender Nachmittag in unserer alten Kapelle! Am Sonntag, dem 10. Mai 2026, durften wir die Jeanine Vahldiek Band bei uns begrüßen. Nachfolgend beschreiben die beiden Künstler ihr Erlebnis in der schönen Kapelle in Goldhausen.
Ein Mai kann wirklich schön beginnen.
Manchmal fährt man irgendwo hin, baut Instrumente auf, spielt ein Konzert und fährt wieder weiter. Und manchmal kommt man an einen Ort, an dem man sofort merkt: Hier kümmern sich Menschen. Nicht geschniegelt und hochglanzmäßig. Sondern echt. Mit Herz. Mit Zeit. Mit Gemeinschaftssinn. Genau so war es für uns in der Kapelle Goldhausen. Schon vor dem Konzert entstanden die schönsten Gespräche. Es wurde erzählt und gelacht. Nach dem Konzert wurde fröhlich richtig guter Wein eingeschenkt und vor allem eines: zugehört. Ohne dieses typische „ich muss gleich weiter“-Gefühl, das man heutzutage so oft erlebt. Stattdessen war da Offenheit. Ruhe. Interesse. Und diese besondere Art von Gemütlichkeit, die entsteht, wenn Menschen sich wirklich begegnen wollen.
Besonders berührt haben uns die Geschichten rund um den Verein und die Kapelle selbst. Geschichten von Menschen, die anpacken. Die erhalten. Die organisieren. Die gemeinsam etwas möglich machen, das allein vermutlich nie entstanden wäre. Es war unglaublich inspirierend zu erleben, was passieren kann, wenn viele kleine Hände zusammenarbeiten und nicht nur reden, sondern machen.
Und genau das spürt man dort überall.
Natürlich war auch das Konzert für uns etwas Besonderes. Die Stimmung in der Kapelle war warm, aufmerksam und getragen von einer wohltuenden Ruhe. Es fühlte sich ein bisschen so an, als hätten alle beschlossen, für ein paar Stunden gemeinsam durchzuatmen.
Als wir später mit unserem Camper direkt vor der Kapelle stehen durften und dort die Nacht verbrachten, wurde dieses Gefühl noch stärker. Wie schön es doch ist, dass es noch Orte gibt, die nachts wirklich ruhig sind. Kein Gedröhne. Kein Gehetze. Nur Stille, ein paar Gedanken und das wohlige Gefühl eines richtig schönen Abends. Und so sind wir am nächsten Morgen ziemlich beschwingt wieder losgefahren. Dankbar für die Musik. Für die Begegnungen. Für den leckeren Wein. Für das gute Essen. Und vor allem für die Menschen, die solche Orte mit ihrem Engagement lebendig halten.




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