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Weihnachtszauber zwischen Fachwerk und Altar.

  • 4. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 5. Jan.



Ein Abend der Gemeinschaft in Ruppach-Goldhausen.

Es ist der 23. Dezember 2025. Der Stress der Vorweihnachtszeit fällt langsam ab, und in Ruppach-Goldhausen kehrt eine besondere Ruhe ein – eine Ruhe, die jedoch voller Klang und Leben steckt. Wer an diesem Abend dabei war, hat gespürt, worum es an Weihnachten eigentlich geht: Gemeinsamkeit.


Auftakt im historischen Herzen von Ruppach.  Schon um 18:00 Uhr war „Eriks Hof“ in Ruppach gefüllt mit Leben. Der denkmalgeschützte Innenhof von Erik Girmann in der Brunnenstraße bot die perfekte Kulisse für den ersten Teil des Abends. Es ist nicht irgendein Hof: Umrahmt vom historischen Wohnhaus aus dem Jahr 1719 und der beeindruckenden Scheune (ursprünglich von 1668), die Erik Girmann hier in mühevoller Arbeit wiederaufgebaut hat, fühlte man sich in eine andere Zeit versetzt. Der Duft von Glühwein, Kinderpunsch und frischer Bratwurst lag in der Luft, während die Weihnachtsbläser die ersten festlichen Töne anstimmten. Dicht an dicht standen die Besucher, wärmten sich die Hände an den Tassen und sangen gemeinsam die vertrauten Lieder. Es war ein „Weihnachts-Open-Air“ im besten Sinne – familiär und festlich.


Lichterglanz in der Kapelle Goldhausen.  Doch der Abend war hier noch nicht zu Ende. Wie in einer „kleinen Prozession“ machten sich sogar einige Besucher anschließend auf den Weg nach Goldhausen. Dort, in der St. Johannes Baptista Kapelle, wartete ab 19:30 Uhr der zweite Höhepunkt. Es ist ein besonderes Gefühl, wenn man diesen sakralen Raum betritt. Die über 200 Jahre alte Kapelle, die seit Generationen ein Ort des Miteinanders ist, war nur durch den Schein vieler Kerzen und Laternen erleuchtet. Das flackernde Licht tanzte über das historische Rippengewölbe des Chors und die alten Mauern. In dieser intimen Atmosphäre entfalteten die Klänge der Instrumente und die Gesänge eine ganz eigene Kraft. Es wurde still, man rückte zusammen, lauschte Texten zur Weihnacht und sang erneut gemeinsam alte Lieder.


Ein Geschenk, das von Herzen kommt. Dass dieser Abend weit mehr als nur musikalische Unterhaltung war, bewiesen die Weihnachtsbläser mit einer beeindruckenden Geste: Sie spendeten dem Kapellenverein stolze 1.000 Euro, um den Erhalt unserer Kapelle als Ort der Begegnung zu sichern. Doch damit nicht genug: Weitere Spenden von jeweils 500 Euro gingen an den Kindergarten und die Grundschule. Eine großartige Unterstützung, die direkt bei den Menschen in unserer Heimat ankommt.


Danke an die stillen Helden.  Ein solches Event „kurz vor der Bescherung“ ist keine Selbstverständlichkeit. Es lebt von den Menschen, die anpacken. Ein riesiges Dankeschön geht an die Freiwillige Feuerwehr, das Team von Erik Girmann, den Kapellenverein und alle fleißigen Helferinnen und Helfer. Ihr ehrenamtlicher Einsatz hat diesen Abend erst möglich gemacht.


Wenn man an diesem Abend in die Gesichter der Menschen blickte – ob vor der alten Scheune in Ruppach oder im Kerzenschein der Kapelle in Goldhausen – dann wusste man: Das ist Weihnachten. Das ist Gemeinsamkeit. Ein Ort. Ruppach-Goldhausen.


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