1904/05 wurde die Kapelle in Goldhausen nach Plänen von Anton Brühl erweitert: längeres Schiff, neuer Chor mit Rippengewölbe.
Die kleine Kapelle war über Jahrzehnte das geistliche Herz des Dorfes. Um 1900 platzte sie aus allen Nähten.
1901 stellte der Kapellenvorstand einen Antrag auf Erweiterung, 1904 noch einmal. Gespräche über eine gemeinsame Lösung mit Ruppach scheiterten. Nach dem Entwurf des Montabaurer Zeichners Anton Brühl wurde die alte Apsis abgerissen, das Schiff um eine dritte Fensterachse verlängert und ein neuer, dreiseitig geschlossener Chor mit Rippengewölbe angebaut.
Zur Ausstattung gehören ein Pedalharmonium der Bonner Orgelbaufirma Klais von 1902, der Altaraufsatz des Koblenzer Bildhauers Stephan Cohen und der Kreuzweg von Friedrich Rauch (1907). 1905 wurde der erweiterte Bau eingeweiht. Aus der schlichten Dorfkapelle war ein kleiner Kirchenbau geworden.
Damals in Goldhausen · 1904–1905Kapitel IIIWas beim großen Umbau geschah, und was wir noch nicht genau wissen.Im Kapellenbuch lesen