Der Kapellenverein Ruppach-Goldhausen hat am 6. November 2026 in Altenkirchen den Westerwälder Kulturpreis erhalten. Ein Bericht vom Abend, mit Bildern.
Am 6. November 2026 hat der Kapellenverein Ruppach-Goldhausen den Westerwälder Kulturpreis 2026 erhalten. Die Ehrung fand im KulturSalon der Stadthalle Altenkirchen statt, in der Pause des Konzerts von Pippo Pollina und seinem Quartetto Acustico. Für den Verein nahmen Manfred Rütten, erster Vorsitzender, und Horst Zirkel, Kassierer, die Urkunde entgegen.
Lions Clubs und Rotary Clubs aus dem Westerwald vergeben den Preis seit 2014 alle zwei Jahre. Er ist mit 4.000 Euro dotiert. Die Entscheidung der Jury war knapp: Am Ende lag die Kapelle einen Punkt vorn. Den Ausschlag gaben das Ehrenamt der vielen Menschen, die die Kapelle erhalten, und die Art, wie die Kapelle im Internet von sich erzählt.
Wir sind ein kleines Dorf im Westerwald. Dass unsere Kapelle in Goldhausen in dieser Runde ausgezeichnet wurde, ehrt uns sehr. Der Preis gehört allen, die aufschließen, anpacken, spenden, zu den Konzerten kommen und davon weitererzählen.
Mit uns geehrt wurden: auf dem zweiten Platz das Projekt „Paulus – Neue Wege gehen“ des Konzertchors Wirges 1978 mit dem Vox Humana Ensemble Westerburg (500 Euro), auf dem dritten Platz das Druckerei-Museum Reinhard Zado in Niederhofen und das b-05 Kunst- und Kulturzentrum in Montabaur mit „Die Goldenen Zwanziger“ (je 250 Euro). Wir gratulieren herzlich. Es ist schön zu sehen, wie viel Kultur im Westerwald von Menschen getragen wird, die das neben ihrem Alltag tun.
Nach der Pause gehörte die Bühne wieder der Musik. Pippo Pollina spielte mit Elisa Sandrini am Akkordeon, Cécile Grüebler am Cello, Roberto Petroli an Klarinette und Saxofon und Gionata Colaprisca am Schlagzeug. Ein schönerer Rahmen für diesen Abend war kaum denkbar.
Der Abend in Bildern
Die Preisverleihung im KulturSalon der Stadthalle Altenkirchen. Video: Markus BauchDie Urkunde: ein Blatt Papier, das sich ziemlich schwer anfühlt.
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Pause? Nicht für uns. In der Konzertpause beginnt die Ehrung.Erst die Worte, dann die Urkunden: ein paar Sätze zum Westerwälder Kulturpreis.Bronze glänzt auch: Rainer Kiefer vom b-05 Kunst- und Kulturzentrum Montabaur, 3. Preis.Ein Chor, viele Stimmen, ein Preis: Alban Scheider, Vorsitzender des Konzertchors Wirges 1978, 2. Preis.Viele Hände halten eine Kapelle. Manfred Rütten dankt allen, die für ihren Erhalt in Ruppach-Goldhausen anpacken.Danke, Westerwald: Horst Zirkel, Kassierer des Kapellenvereins, findet die richtigen Worte.Mehr Ehrenamt passt auf keine Bühne: alle Geehrten zusammen.Händeschütteln im Scheinwerferlicht.Ein Bild, viele Geschichten: die Preisträgerinnen und Preisträger des Westerwälder Kulturpreises 2026.Kein Stuhl frei, alle Ohren offen: der KulturSalon der Stadthalle Altenkirchen.Von der letzten Reihe sieht man am besten, wie voll es ist.Applaus mit vollem Einsatz: Manfred Rütten, erster Vorsitzender des Kapellenvereins.Alle Augen nach vorn, auch die von Horst Zirkel, Kassierer des Kapellenvereins.Urkunden weg, Instrumente her: Die Bühne gehört wieder der Musik.Ein unbeschreibliches Konzerterlebnis. Wir versuchen es trotzdem, mit Bildern.Pippo Pollina. Mehr muss man nicht sagen, nur zuhören.Ein Mann, eine Gitarre, ein ganzer Saal, der zuhört: Pippo Pollina.Vorne die Stimme, hinten das Cello: Pippo Pollina und Cécile Grüebler.Zwischen den Liedern erzählt Pippo Pollina, und der Saal hört zu.Pippo Pollina mit Gitarre. Die Lieder sind italienisch, verstanden hat sie jeder.Klavier, Akkordeon und eine Stimme, die nach Italien klingt: Elisa Sandrini.Akkordeon und Saxofon, Schulter an Schulter: Elisa Sandrini und Roberto Petroli.Wenn das Akkordeon singt, antwortet das Saxofon.Cello vorn, Saxofon hinten, Gänsehaut überall: Cécile Grüebler und Roberto Petroli.Blaues Licht, warmer Klang: Cécile Grüebler am Cello.Ganz bei sich, ganz beim Cello: Cécile Grüebler.Ein Lächeln, das man hören kann: Cécile Grüebler.Gionata Colaprisca am Schlagzeug, der Herzschlag des Abends.Pippo Pollina gratuliert Manfred Rütten und Horst Zirkel. Sonst ist es ja andersherum.
Danke, Westerwald.
Wir danken den Lions Clubs und Rotary Clubs im Westerwald und der Jury für das Vertrauen. Wir danken dem Team von Felsenkeller Kultur für die Gastfreundschaft und Pippo Pollina mit seiner Band für die Musik.
Für uns ist der Preis Ehre und Auftrag zugleich. Wir wollen die Arbeit noch gewissenhafter fortsetzen, für die Kapelle und für Ruppach-Goldhausen. Das Preisgeld fließt in den Erhalt der Kapelle.
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