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Historische Postkarte „Gruss aus Goldhausen“ von 1903 mit Kapelle und Schule
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Der Kirchweg nach Meudt

Kapitel II · bis 1926

Kurz gesagt

Goldhausen gehörte lange zur Pfarrei Meudt. Für den Gottesdienst ging man die rund fünf Kilometer zu Fuß. Erst 1926 kam Goldhausen zur Pfarrei Ruppach.

Fünf Kilometer sind nicht weit. Außer im Winter, mit Kindern, jeden Sonntag.

Schon 1525 bezog der Pfarrer von Meudt Einkünfte aus Goldhausen. Auch 1786 ging ein Teil des Zehnten an die Pfarrei Meudt. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts mussten die Leute für den Gottesdienst nach Meudt laufen. Die Kapelle im Dorf war der Ort für das Gebet dazwischen.

1922 vereinbarten Goldhausen und Ruppach, den Sonntagsgottesdienst in der größeren Ruppacher Kirche zu feiern. 1926 wurde Goldhausen nach Ruppach umgepfarrt.

  1. 1525Pfarrer von Meudt bezieht Einkünfte
  2. 1922Sonntagsmesse in Ruppach
  3. 1926Goldhausen kommt zu Ruppach
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Pia Mais ist Architektin und kennt die Pläne, Umbauten und Akten der Kapelle Goldhausen wie kaum jemand sonst. Sie berät den Vorstand des Kapellenvereins Ruppach-Goldhausen e. V. in allen Fragen zur Geschichte.

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