Der Kirchweg nach Meudt
Kapitel II · bis 1926
Goldhausen gehörte lange zur Pfarrei Meudt. Für den Gottesdienst ging man die rund fünf Kilometer zu Fuß. Erst 1926 kam Goldhausen zur Pfarrei Ruppach.
Fünf Kilometer sind nicht weit. Außer im Winter, mit Kindern, jeden Sonntag.
Schon 1525 bezog der Pfarrer von Meudt Einkünfte aus Goldhausen. Auch 1786 ging ein Teil des Zehnten an die Pfarrei Meudt. Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts mussten die Leute für den Gottesdienst nach Meudt laufen. Die Kapelle im Dorf war der Ort für das Gebet dazwischen.
1922 vereinbarten Goldhausen und Ruppach, den Sonntagsgottesdienst in der größeren Ruppacher Kirche zu feiern. 1926 wurde Goldhausen nach Ruppach umgepfarrt.
Kapitel II von XII · Alle zwölf Kapitel im Überblick
Pia Mais ist Architektin und kennt die Pläne, Umbauten und Akten der Kapelle Goldhausen wie kaum jemand sonst. Sie berät den Vorstand des Kapellenvereins Ruppach-Goldhausen e. V. in allen Fragen zur Geschichte.
Wenn du etwas wissen willst, frag sie. Sie antwortet gern, die Mauern sind da eher schweigsam.
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